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Dreimal Weltkultur Erbe
Für den einen oder anderen war es ungewohnt früh morgens um 7:00 Uhr abreisebereit auf dem Lindenberg zu stehen. Jedoch, alle Reiselustigen waren pünktlich zu Abfahrt am Bus und die Fahrt konnte starten. Dieses Mal sollte die jährliche Fahrt des Heimatvereins zu historischen Stätten der deutschen Geschichte führen, die auch gleichzeitig in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Wie auch die Jahre zuvor wurde dieses Jahr der Ausflug wieder von unserm Vorstandsmitglied Günter Strube geplant, vorbereitet und durchgeführt.
Die Fahrt führte über die A5 Richtung Süden an Frankfurt vorbei nach Lorsch. Angekommen waren auch die letzten Reiselustigen nun wach und alle konnten sich an Schmalzbrot und Butterkuchen stärken. In Lorsch befindet sich die Königshalle, diese ist der bauliche Rest des Klosters aus der Karolingerzeit. Die Königshalle ist somit der bekannteste Beispiel frühmittelalterlicher Baukunst in Deutschland. Das Lorscher Kloster spielt für Butzbach und auch für Hoch-Weisel (Weiselermark) eine hohe Bedeutung. Denn in den Schriftrollen des Kloster wurden Aufzeichnungen gefunden die Butzbach um 736 n. Chr. erstmalig erwähnen. Auch die Weiselermark wurde in den Aufzeichnungen des Kloster erstmalig um ca. 780 n. Chr. erwähnt. Natürlich konnte uns Günter Strube noch viel mehr über das Kloster und dessen Geschichte erzählen.
Wie geplant ging die Reise weiter zu einem weiteren Weltkulturerbe, dem Speyrer Dom. Dieser gewaltige romanische Kaiserdom könnte sicherlich viele Geschichten erzählen. Diese größte romanische Kathedrale nördlich der Alpen wurde um 1025 von Salier Konrad II nach dessen Wahl zum König, erbaut. Diese historischen Mauern haben einige Höhen und Tiefen durchlaufen bevor der Dom 1981 von der UNESCO auf die Liste der Weltkultur- und Naturerben aufgenommen wurde. Auch hier konnte uns Günter wieder hilfreich die Geschichte und Vergangenheit erklären. Das er nicht nur in der Vergangenheit und Geschichte gut bewandert ist, bewies unser liebe Günter in der Wahl des Restaurants, welches gleich vi sa vis des Domes zu finden war. Der Ratskeller konnte allen ein gutes und reichliches Mittagessen bieten. Bevor es um 14:00 Uhr weiter zu unserem nächsten Ausflugsziel gehen sollte.
Nicht lange konnten wir uns im Bus dem Mittagsschläfchen hingeben, denn zum Schwetzinger Schlossgarten ist es nicht weit. Diese weitläufige Park und Gartenanlage wurde auf die Vorschlagsliste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Hier war nun genügend Zeit in den Weiten der vielfältig angelegen Anlage wie einst die Grafen und Fürsten zu lustwandeln und das Mittagessen wieder Abzugtrainieren. An vielen kleinen Brunnen, Wasserspielen oder an der herrlichen Moschee ging die Zeit schnell vorüber. Mit einem Kaffee im Schlosscafé konnte sich unsere reiselustige Gruppe langsam gegen 17:30 Uhr wieder zum Bus begeben und die Fahrt nach Hause antreten ohne jedoch noch etwas Spargel mitzubringen, für den Schwetzingen auch sehr bekannt ist.
Über und über mit Informationen, Eindrücken und Bildern beladen ging es dann geradewegs wieder nach Hoch-Weisel. Wohlbehalten brachte uns der Bus pünktlich um 19:00 Uhr hier wieder an.
Für die viele Mühe, Arbeit und Engagement möchten wir uns alle bei Anja Badke und Günter Strube recht Herzlich bedanken.
Der Dom zu Worms
Kräutergarten Kloster Lorch





















